Wie wird Kadayif gemacht?
Aus Mehl, Wasser und etwas Salz entsteht ein flüssiger Teig. Er läuft durch feine Düsen auf eine heiße, sich drehende Platte und gart dort in kurzer Zeit zu dünnen Fäden. Frisch sind die Fäden weich und biegsam, knusprig werden sie erst beim Backen oder Rösten in Fett.
Namen und Schreibweisen
Im Türkischen schreibt man Kadayıf, mit dem i ohne Punkt. Die Fäden heißen dort genauer „tel kadayıf“, Faden-Kadayif. In Griechenland ist derselbe Teig als Kataifi bekannt.
Kadayif in der türkischen Süßwarenküche
Der bekannteste Klassiker ist Künefe: Kadayif wird mit Butter und einem milden, ungesalzenen Käse geschichtet, goldbraun gebacken, mit Sirup übergossen und oft mit Pistazien bestreut. In der arabischen Küche heißt das Dessert Kunafa.
Daneben gibt es Kadayif-Desserts mit Walnüssen oder Pistazien, die nach dem Backen in Sirup getränkt werden.
Kadayif in Schokolade
In Dubai Style Schokolade wird gerösteter Kadayif mit Pistaziencreme vermischt. Das gibt der weichen Füllung ihren Biss.
Bei Artu steckt Kadayif in den Dubai-Style-Tafeln und -Riegeln, in Dubai Bite und in der Istanbul-Tafel. Dort ist er nicht mit Pistaziencreme, sondern mit Haselnusscreme kombiniert.






